Forentreffen

Nächstes Forentreffen des Forums "Motorfahrrad.eu" in Sassenberg auf dem Campingplatz "Heidewald"
Termin: 17.5.-20.5.2012

Mittwoch, 31. August 2011

Man trifft sich immer...

... zweimal im Leben.

Eine wahre Geschichte, die hier heute genau so passiert ist.

„Man trifft sich immer zweimal im Leben.“

Vor bestimmt 6 oder sogar 7 Jahren kam unser damaliger Lagerist Titus wie jeden Tag gegen Mittag zur Arbeit und brachte ein mir bis dahin noch nie bewußt aufgefallenes „Fahrrad“ mit.
Interessiert schaute ich mir dieses merkwürdige Gefährt an und war irgendwie fasziniert. Am Hinterrad war ein Motor angebaut.
Auf meine Frage was er denn damit vorhabe antwortete Titus: „Der Motor läuft nicht und ich soll den reparieren, weiß aber irgendwie nicht wie das geht.“ So machten wir uns gemeinsam, immer wenn wir zwischendurch mal etwas Zeit erübrigen konnten, an die Arbeit. Dieses Rad stellte sich als sehr kompliziert raus. Wir schafften es gerade einmal, das Hinterrad samt dranhängendem Motor abzubauen. Das Hinterrad ließ sich nicht drehen, als wenn es fest mit dem Motor verbunden wäre.
Titus meinte, dass wir erstmal das Hinterrad abbauen müssen. So kam was kommen mußte, viele viele Kugeln purzelten aus dem Ritzel des Hinterrades. Nachdem wir fast alle Kugeln wieder beisammen hatten, packten wir das Rad erstmal in ein leeres Regal. Dort nun lag das Rad viele Monate rum. Eines Tages kam ein Kunde zu uns in den Laden und sah das Rad samt Motor und Einzelteilen dort im Regal liegen. Er fragte ob er das kaufen könne. Titus verkaufte ihm Rad und alle Einzelteile für 5,-- Euro. Somit hatten wir unser Sorgenkind vom Halse und das Regal war wieder leer.

Freitag 26.08.:
Ein Kunde bei meine Onkel, bestellte ein paar Filter und fragte ob hier der Typ arbeitet, der an den Saxonetten rum schraubt. Mein Onkel rief mich daraufhin und der Kunde meinte, er hätte hier mal vor vielen Jahren eine Saxonette für 5,-- Euro bekommen. Die solle nun auf den Schrott weil der Motor nicht mehr läuft.

Fazit:
Heute bekam ich die „Saxonette“ die sich als weinrote Buckelsparta entpuppte mit „nicht laufendem Motor“ inc. Papieren. Zusätzlich noch eine vergurkten Bing Vergaser und eine Zündspule.
Kostenpunkt: Nix, sollte ja eh auf'n Schrott.
Der Motor läßt sich jedenfalls drehen. Der wird jetzt im Winter mal neu aufgebaut.  :wink:  Ansonsten habe ich einen Rahmen mit Papieren und diverse noch gut brauchbare Anbauteile.

Ich glaube, ich habe dann wieder was zum Basteln.

"Frau Nynke"










Nachtrag:
Leider ist die Kurbelwelle nicht in Ordnung. Das Pleuelfußlager hat ca. 5/10mm Spiel.>> Der Motor wird so nicht mehr zusammen gebaut und dient nun als Ersatzteilspender für unsere anderen 199'er.

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